IT-Service Walter

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ISW Operations Center

Prüfen, bewerten, reparieren – für Windows-Serverlandschaften und Active Directory. Ein Werkzeug, das nicht nur sagt, was falsch ist, sondern es auf Anforderung auch in Ordnung bringt: mit Trockenlauf vorher, Nachprüfung danach und einer Rücknahme, die tatsächlich läuft.

321
Prüfungen in 48 Bereichen
77
hinterlegte Reparaturmaßnahmen
58
davon mit ausführbarer Rücknahme
0
Agenten auf den Zielsystemen

Warum ein Prüfwerkzeug allein nicht reicht

Berichte gibt es genug. Der Aufwand entsteht danach: Jemand muss aus zweihundert Zeilen ableiten, was zuerst dran ist, den passenden Registrierungswert nachschlagen, ihn auf dreißig Servern setzen und hinterher prüfen, ob es geholfen hat. Genau diese vier Schritte nimmt das Werkzeug ab – ohne dabei eigenmächtig zu werden.

Vom Befund zur Maßnahme

Zu 106 der 321 Prüfungen ist eine ausführbare Maßnahme hinterlegt. Wo keine existiert, sagt das Werkzeug das – statt einen Ratschlag zu geben, den niemand umsetzen kann.

Vom Einzelfall zur Flotte

Derselbe Eingriff auf allen Systemen, auf denen der Befund tatsächlich vorliegt – wellenweise, mit Nachprüfung nach jeder Welle.

Von der Behauptung zum Nachweis

Nach jeder Änderung laufen genau die zugehörigen Prüfungen erneut. Die Ampel wird grün, wenn es belegt ist – nicht, wenn das Skript durchgelaufen ist.

Vom Eingriff zurück

58 Maßnahmen bringen eine Rücknahme mit, die das Werkzeug selbst ausführt – wertvergleichend, also nur, solange der Wert noch der von ihr gesetzte ist.

Drei Aufgaben, eine Kette

Erkennen, erklären, vorführen, ausführen, nachprüfen. Jeder Schritt hat seinen Platz, und keiner wird übersprungen. Eine Maßnahme, deren Wirkung niemand nachsieht, ist nur eine Behauptung.

Erstens

Prüfen

321 Prüfungen von Active Directory über DNS, DHCP, Zertifikate, SMB, Kerberos und Gruppenrichtlinien bis zu Datensicherung, Cluster und Hardware-Frühwarnung. Der Katalog liegt als Daten vor, nicht im Programmcode – eigene Prüfungen lassen sich ergänzen, ohne neu zu übersetzen.

Je System wird zuerst die Rolle ermittelt. Prüfungen für Domänencontroller laufen deshalb nicht auf Mitgliedsservern und verfälschen deren Bewertung nicht.

Zweitens

Bewerten

Ampeln und Schwellwerte statt Rohwerte, dazu acht Dimensionen der Betriebsbereitschaft, eine Langzeitbewertung der Stabilität, Ranglisten und die Frage, was sich seit dem letzten Lauf verändert hat.

Wahrscheinliche Ursachen ordnen die Befunde: nicht dreißig Meldungen, sondern eine Ursache und neunundzwanzig Folgen.

Drittens

Reparieren

77 Maßnahmen zu tatsächlichen Befunden, ausgeführt über WinRM. Vorher ein Trockenlauf, der nichts schreibt und meldet, was vorgefunden wird. Danach laufen genau die Prüfungen erneut, die zur Maßnahme gehören.

58 Maßnahmen bringen eine Rücknahme mit, die das Werkzeug selbst ausführt. Wo das nicht geht, steht es dort – statt es zu verschweigen.

Was der Prüfkatalog abdeckt

321 Prüfungen in 48 Bereichen, verteilt auf 61 Katalogdateien. Nach Schweregrad: 61 kritisch, 127 hoch, 99 mittel, 34 niedrig. Der Katalog liegt als Daten vor – eigene Prüfungen und Maßnahmen lassen sich ergänzen, ohne das Programm neu zu übersetzen.

ThemenfeldPrüfungenBereiche
Active Directory und Verzeichnis74 Active Directory · AD-Design · AD-Hygiene · Replikation · DFS und SYSVOL · Gruppen · Gruppenrichtlinien · Kerberos · LDAP
Server, Dienste und Leistung79 Serverzustand · Dienste · Leistung · Startzeiten · Ereignisprotokolle · Windows Updates · Features · Lizenzierung · WMI · IIS · Druckdienste · Exchange · Benutzererfahrung · Änderungen
Sicherheit und Härtung58 Sicherheit · Registry-Härtung · SMB · Plattformsicherheit · PowerShell-Härtung · Windows-Internals · Compliance
Speicher, Sicherung und Hochverfügbarkeit38 Dateiserver · Datensicherung · Cluster · Redundanz · Virtualisierung und Hyper-V
Netzwerk und Namensauflösung34 DNS · DNS-Qualität · DHCP · DHCP-Optionen · Netzwerkpfad · RPC und DCOM · Antwortzeiten
Kapazität und Hardware23 Erschöpfung von Grenzwerten · Hardware-Frühwarnung · Firmware · Fristen und Ablaufdaten
Zertifikate und PKI15 Zertifikate und AD CS · Zertifikatsqualität

Das Lagebild über die Flotte

Die interessante Sicht ist nicht „Server A hat zwölf Befunde“, sondern „diese eine Prüfung schlägt auf dreißig Servern fehl“. Daraus wird eine Maßnahme statt einer Fleißaufgabe.

Handlungsbedarf nach Dringlichkeit

Schweregrad mal Verbreitung. Oben steht, was zuerst gehört – nicht, was alphabetisch zuerst kommt.

Betriebsbereitschaft in acht Dimensionen

Verzeichnis, Netzwerk, Sicherheit, PKI, Datensicherung, Hochverfügbarkeit, Serverbetrieb, Compliance – je System und über die Flotte gemittelt, jeweils nur über die Systeme, auf denen die Dimension gilt.

Stabilität über die Zeit

Der Gesamtzustand sagt, wie es gerade steht. Diese Auswertung sagt, auf welches System über die Läufe hinweg Verlass war.

Veränderungen und Vorhersage

Was ist seit dem letzten Lauf neu, was hat sich verschlechtert, und wann läuft ein Datenträger voll – aus dem gespeicherten Verlauf, nicht aus einer Momentaufnahme.

Sprechende Betroffenenlisten

Bei wenigen Systemen die Namen, bei vielen eine Aussage über Menge und Art: „42 von 47 Systemen · 5 Domänencontroller, 37 Server“. Die vollständige Liste ist einen Doppelklick entfernt.

Durchgriff bis zur einzelnen Maschine

Vom Befund über die Flotte zum betroffenen System, von dort zu allen seinen Prüfungen und zum tatsächlich ausgeführten Skript.

Die Reparaturplattform

Ausgeführt wird nie von selbst, sondern immer auf ausdrückliche Anforderung – und erst, nachdem jemand den Plan gelesen hat.

Risikostufen statt Bauchgefühl

Jede Maßnahme trägt eine Stufe:

  • gering  wiederholbar, ohne dauerhafte Änderung
  • mittel  ändert die Konfiguration, Rücknahme im Werkzeug ausführbar
  • hoch  braucht einen Neustart oder lässt sich nicht zurücknehmen

Bei hohem Risiko verlangt der Reparaturplan einen Grund, bevor der Knopf überhaupt anspricht. Der Text landet im Ereignisprotokoll und in der Reparaturhistorie.

Reparatur über die Flotte, wellenweise

Ein Fehler auf einem Server ist ein Vorfall, derselbe Fehler auf dreißig Servern ist ein Ausfall. Deshalb wird gestaffelt gearbeitet: Eine Welle wird vollständig ausgeführt und nachgeprüft, bevor die nächste beginnt.

Meldet ein System in einer Welle einen Fehler, laufen die folgenden Wellen nicht mehr an. Die übersprungenen Posten bleiben sichtbar.

Reparaturketten nach Ursachen

Eine abweichende Systemzeit, ein volles Systemlaufwerk, eine gestörte Namensauflösung – daraus folgen zehn weitere Meldungen. Repariert wird zuerst die Ursache.

Danach prüft das Werkzeug nach, welche Folgefehler die Ursache mitgenommen hat. Was sich erledigt hat, wird gar nicht erst angefasst. Jeder ersparte Eingriff ist ein Eingriff, der nicht schiefgehen kann.

Historie und Erfahrung

Was wann auf welchem System geändert wurde, wer es angeordnet hat und ob es geholfen hat – dauerhaft gespeichert, als CSV auswertbar.

Der Plan zeigt zu jeder Maßnahme, was frühere Läufe bewirkt haben: „drei von vier nachgeprüften Läufen behoben“. Bewusst keine erfundene Erfolgswahrscheinlichkeit.

Was das Werkzeug bewusst nicht tut

Ein Wartungswerkzeug wird an der Stelle gefährlich, an der es mehr darf, als jemand überblickt. Diese Grenzen sind fest verdrahtet, nicht abschaltbar.

GrenzeWarum
Nichts läuft automatisch Es gibt keinen Selbstheilungsmodus. Jede Änderung braucht eine ausdrückliche Anforderung und einen bestätigten Plan. Prüfläufe dagegen lassen sich planen – sie ändern nichts.
Keine Objekte löschen Keine Maßnahme entfernt Benutzer, Gruppen, Zertifikate, Dateien oder Datenbanken. Wo ein Befund nur durch Löschen zu beheben ist, sagt das Werkzeug das und überlässt es einem Menschen.
Keine Neustarts auslösen Änderungen, die erst nach einem Neustart wirken, sind gekennzeichnet. Der Neustart selbst gehört in ein Wartungsfenster, nicht in einen Knopfdruck.
Keine Software installieren Weder Rollen noch Features noch Updates. Der Updatezustand wird erhoben und berichtet, das Einspielen bleibt beim etablierten Verfahren.
Keine Bereinigung über die ganze Flotte auf Knopfdruck Löschen ohne Sichtung der Ergebnisse ist der Punkt, an dem ein Wartungswerkzeug gefährlich wird. Bereinigt wird je System, nach einer Bestätigung, die jeden Posten einzeln nennt.

Nachweis und Rahmenwerke

Was geprüft und was geändert wurde, muss sich hinterher belegen lassen – gegenüber einem Auditor genauso wie gegenüber dem Kollegen, der am Montag fragt, warum der Server anders eingestellt ist.

Lückenlose Protokollierung

Jede Aktion – Prüflauf, Vorschau, Ausführung, Rücknahme, Berichtsversand – geht in ein eigenes Windows-Ereignisprotokoll mit fester Ereigniskennung. Zentral auswertbar durch ein SIEM, unabhängig davon, ob interaktiv oder geplant gearbeitet wurde.

Reparaturhistorie

Wer wann auf welchem System was geändert hat, mit welcher Begründung und ob die Nachprüfung es bestätigt hat. Dauerhaft gespeichert und als CSV auswertbar.

Bezug auf Rahmenwerke

Prüfungen verweisen, wo es passt, auf BSI IT-Grundschutz, CIS-Empfehlungen und CVE-Kennungen – die Begründung steht am Befund, nicht in einer separaten Tabelle.

Berichte, die man weiterreichen kann

Jede Auswertung gibt es als HTML und als PDF, und jede lässt sich per Mail versenden – im selben Layout, mit dem PDF im Anhang.

Lagebericht über die Flotte

Gesamtzustand, Handlungsbedarf nach Dringlichkeit, Bereiche, betroffene Systeme je Befund, Betriebsbereitschaft.

Prüfbericht des Einzelsystems

Alle Prüfungen mit Wert, Ampel, Begründung und Empfehlung – als Nachweis für ein Ticket oder eine Abnahme.

Stabilität und Bereitschaft

Die Langzeitbewertung je System und die acht Dimensionen über die Flotte, jeweils als eigener Bericht.

Versand über den eigenen Mailserver

SMTP mit STARTTLS oder SSL, das Kennwort AES-256-verschlüsselt gespeichert. Kein fremder Dienst dazwischen.

Technik und Voraussetzungen

Eine Arbeitsstation, von der aus gearbeitet wird. Auf den Zielsystemen wird nichts installiert.

PunktAnforderung
ArbeitsstationWindows 10/11 oder Windows Server ab 2016, .NET 10, erhöhte Rechte
ZielsystemeWindows Server ab 2016, PowerShell-Remoting über WinRM – kein Agent, keine Installation
VerbindungWinRM, HTTPS über Port 5986 bevorzugt; auf einem Domänencontroller wird lokal gearbeitet
AnmeldungenAngemeldeter Windows-Benutzer oder benannte Anmeldungen, Kennwörter AES-256-verschlüsselt
VerzeichnisRSAT-Modul für Active Directory, wo Verzeichnisprüfungen gefragt sind
KatalogePrüfungen, Maßnahmen, Ursachenregeln und Wissensdatenbank liegen als Daten vor und sind erweiterbar
NachvollziehbarkeitJede Aktion geht in ein eigenes Windows-Ereignisprotokoll – auswertbar durch ein SIEM
RahmenwerkePrüfungen mit Bezug auf BSI IT-Grundschutz, CIS und CVE-Kennungen, wo es passt

Bezug und Kontakt

Das Werkzeug wird als Lizenz erworben und läuft vollständig in Ihrer eigenen Umgebung. Fragen zum Umfang, zur Lizenzierung oder zum Einsatz in Ihrer Domäne beantworte ich am schnellsten am Telefon.

Telefon

+49 2251 1297899

Mobil: +49 1525 6500550
Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.

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